Tipps für die Wechseljahre

Die Wechseljahre werden auch Klimaterium genannte. Sie stellen die Übergangsphase vom Ende der Geschlechtsreife bis zum Senium, also dem Alter der Frau, dar. Diese Übergangsphase beginnt ein paar Jahre vorder letzten Regelblutung. Setzt diese vollständig aus, wird dies als Menopause bezeichnet.

Die Wechsejahre erstrecken sich etwa über den Zeitraum vom 45. bis zum 70. Lebensjahr. Während der Wechseljahre verändert sich der Spiegel der weiblichen Geschlechtshormone ständig. Während einige Frauen diese Zeit ohne weitere „Begleiterscheinungen“ wahrnehmen, führt die Hormonumstellung bei anderen Frauen zu unterschiedlichen Beschwerden.

Typische Beschwerden, die in den Wechseljahren auftreten können:

  • Bluthochdruck, Herzklopfen
  • Hitzewallungen und Schweißausbrüche
  • Kopfschmerzen
  • Blasenentzündung
  • Osteoporose
  • Reizbarkeit, Unruhe
  • Konzentrationsschwäche, Leistungsabfall

Während einige Frauen sich während dieser Zeit für eine Hormontherapie entscheiden, möchten andere Frauen die Wechseljahre ohne weitere Hormone meistern.

Was kann Frau für ihr Wohlbefinden während der Wechseljahre tun?

Sport und Bewegung

Regelmäßige Bewegung hilft nicht nur, das Gewicht zu halten, sondern auch gezielt gegen eine ganze Reihe möglicher Wechseljahrsbeschwerden. Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie einen Sport finden, der Ihnen so viel Spaß macht, dass Sie wirklich am Ball bleiben. Denn einzelne Kraftakte bringen wenig. Den positiven Effekt erzielen Sie am besten durch moderate, aber dafür regelmäßige und langfristige Belastung.

• Regelmäßiges Ausdauertraining beugt Bluthochdruck vor und hilft, den Kreislauf   zu stabilisieren.
• Gezielte Übungen zur Kräftigung des Beckenbodens helfen Harninkontinenz   vorzubeugen.
• Bewegung wirkt Knochenabbau durch Osteoporose entgegen. Ideal sind lange   Spaziergänge, Joggen oder auch moderates Training auf dem Crosstrainer.
• Yoga kann helfen, die Elastizität des Körpers zu bewahren. Einige Yogaschulen   bieten spezielle Hormonyogakurse an, die die Körper helfen sollen, den   Hormonhaushalt zu stabilisieren.
• Denken Sie trotz aller Bewegung an ausreichend Schlaf und Ruhephasen, in denen sich Geist und Körper von Anstrengung und Stress erholen können.

Ernährung

In den Wechseljahren stellt sich auch der Stoffwechsel um. Der Körper benötigt nun weniger Energie und damit weniger Kalorien. Einfach weiterzuessen wie gewohnt führt daher häufig zu unerklärlich erscheinender Gewichtszunahme.
Die Menge der täglichen Ernährung zu reduzieren, kann zwar das Risiko einer Gewichtszunahme minimieren. Gleichzeitig steigt aber die Wahrscheinlichkeit, dass wichtige Nährstoffe wie Vitamine und Spurenelemente nicht in ausreichender Menge über die Ernährung aufgenommen werden. Da der Körper diese nicht selbst herstellen kann, ist es sinnvoll auf eine ausgewogene Ernährung zu achten: Überprüfen Sie den Menge, die Sie täglich an Fett und Zucker zu sich nehmen. Diese können durch mehr Gemüse, pflanzliches Eiweiss und Vollkornprodukte ersetzt werden.

Richtlinien für eine ausgewogene Ernährung in den Wechseljahren

• Gemüse macht satt, aber nicht dick.
• Soja wird verstärkt in Asien gegessen, wo Frauen oft deutlich schwächer an   Wechseljahresbeschwerden leiden als in Europa.
• Vollkorn enthält Ballaststoffe und setzt weniger an als Weißmehlprodukte.
• Vermeiden Sie Trost- und Frustessen. Falls Sie in Stress-Situationen gern mal   zum Schokoriegel greifen, suchen Sie andere Strategien, mit diesen Situationen   umzugehen - zum Beispiel sich etwas Zeit für sich zu nehmen, etwas zu lesen,   spazieren zu gehen. Finden Sie heraus, was Ihnen gut tut!
• Spezielle Nährungsergänzungsmittel wie alphabiol Wechseljahre wurden für den speziellen Bedarf in den Wechseljahre   entwickelt und können zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung helfen, Sie mit wichtigen Vitaminen und   Spurenelementen zu versorgen.