Herr Dr. Olaf Stiller ist seit Jahren in der Entwicklung und Vermarktung von Medizinprodukten tätig. Bei der alphablom AG ist Herr Dr. Stiller in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender an der Planung von alphabiol® beteiligt.
Warum gibt es von alphabiol®-Mikronährstoffkomplexe speziell für den Mann und speziell für die Frau?
Dr. Stiller: alphabiol®-Mikronährstoffkomplexe entsprechen thematisch typisch männlichen bzw. typisch weiblichen Interessenschwerpunkten in der Gesundheitsvorsorge. Die Mikronährstoffkomplexe wurden entwickelt, um Unterversorgungen, die häufig bei Frauen und Männern auftreten, gezielt auszugleichen.
Was genau meinen Sie mit „typisch männlichen“ und „typisch weiblichen“ Unterversorgungen?
Dr. Stiller: Männer und Frauen sind körperlich verschieden und haben oft ganz eigene Ernährungsvorlieben. Deshalb treten bestimmte Unterversorgungen an Mikronährstoffen gehäuft bei Männern oder bei Frauen auf. Nehmen Sie das Beispiel des erhöhten Cholesterinspiegels: Während 64% der Männer täglich zu viel Cholesterin zu sich nehmen, trifft dies nur auf 34% der Frauen zu. 58% der Frauen in Deutschland leiden an einer Unterversorgung mit Eisen, die über einen längeren Zeitraum zu Müdigkeit und Erschöpfung führen kann.*
Gibt es auch Schnittmengen bei typischen Unterversorgungen von Frauen und Männern?
Dr. Stiller: Ja, Schnittmengen resultieren häufig aus Lebens- und Ernährungsgewohnheiten einer Gesellschaft. Einflussfaktoren können Verarbeitungsverfahren und Lagermethoden von Lebensmitteln sein oder die Verwendung bestimmter Düngemittel bei der Bewirtschaftung von Nutzpflanzen. Ein anschauliches Beispiel ist die Unterversorgung mit Vitamin D. Vitamin D produziert der Körper größtenteils mit Hilfe von Sonne selbst. Die Sonneneinstrahlung lässt im Herbst und Winter stark nach und viele Menschen verbringen ihre Zeit in geschlossenen Räumen. Kein Wunder also, dass 80% der Deutschen eine Unterversorgung mit Vitamin D aufweisen.* Eine ausreichende Zufuhr erscheint jedoch sinnvoll, insbesondere in einer Gesellschaft in der Menschen immer älter werden, da Vitamin D wichtig für ist für den Erhalt von Knochen und Zähnen.
Warum enthalten alphabiol®-Produkte sehr umfassende Mikronährstoffkomplexe?
Dr. Stiller: Dafür gibt es im Wesentlichen zwei Gründe: Zum Einen erhöht die gemeinsame Aufnahme bestimmter Mikronährstoffe ihre Bioverfügbarkeit, also die Fähigkeit des Körpers sie aufzunehmen, aufzuschlüsseln und zu verarbeiten. Eisen wird beispielsweise in Kombination mit Vitamin C deutlich effektiver verwertet. Zum Anderen werden alphabiol®-Mikronährstoffkomplexe entwickelt, um ein breites Repertoire möglicher Unterversorgungen auszugleichen und damit einen Beitrag zur Stärkung vieler Organe und ihrer Funktionen zu leisten. alphabiol®-Produkte enthalten viele Vitamine, Spurenelemente und, je nach Vorsorgegebiet, ausgewählte Mineral- und Pflanzenstoffe sowie essentielle Fettsäuren.
Viele Mikronährstoffe in alphabiol® sind hoch dosiert. Kann das schädlich sein?
Dr. Stiller: Bei den meisten Mikronährstoffen ist eine Überdosierung unproblematisch, weil der Körper sie auf natürlichem Wege wieder ausscheidet. Es gibt aber auch Mikronährstoffe, die überdosiert werden können. Bei der Entwicklung von alphabiol®-Produkten haben wir daher besonders darauf geachtet, dass gesetzlich festgelegte Höchstgrenzen nicht überschritten werden.
Warum dosiert man bestimmte Mikronährstoffe höher als den allgemein empfohlenen Tagesbedarf?
Dr. Stiller: Wenn man ein Glas Wasser in die Sonne stellt, verdunstet jeden Tag eine bestimmte Menge. Möchte man also den Wasserstand im Glas erhöhen, muss man jeden Tag eine größere Menge Wasser nachfüllen als die Menge, die verdunstet. Ähnlich verhält es sich mit dem Ausgleich von Unterversorgungen bestimmter Mikronährstoffe. Ist eine Unterversorgung vorhanden, ist es bei vielen Mikronährstoffen sinnvoll über einige Tage oder Wochen eine höhere Dosis zuführen, um mögliche Defizite auszugleichen.
Können andere Mikronährstoff-Produkte gemeinsam mit alphabiol® eingenommen werden?
Dr. Stiller: Ich empfehle hier darauf zu achten, ob die Inhaltstoffe Schnittmengen mit dem konsumierten alphabiol®-Mikronährstoffkomplex aufweisen und folglich bei der Einnahme gesetzlich festgelegte Höchstmengen überschritten werden könnten. Wenn sich ein alphabiol®-Konsument unsicher ist, rate ich zur Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker.
Können alphabiol®-Produkte eine ausgewogene Ernährung ersetzen?
Dr. Stiller: alphabiol®-Mikronährstoffkomplexe sind Nahrungsergänzungsmittel. Ihre Einnahme ist präventiv, also eine Maßnahme für die Gesundheitsvorsorge. Sie ersetzen keine ausgewogene Ernährung. Sie sollen die Ernährung ergänzen, z.B. in Phasen von erhöhtem Mikronährstoffbedarf. So können alphabiol®-Produkte einen Beitrag zur Vorbeugung bestimmter gesundheitlicher Beeinträchtigungen oder Unterversorgungen leisten.
In den vergangenen Jahren haben sich einige Wissenschaftler bei der Entwicklung von Mikronährstoffkomplexen die Erkenntnisse aus der Orthomolekularen Medizin zu Nutze gemacht. Werden diese Erkenntnisse auch bei der Entwicklung von alphabiol®-Produkten berücksichtigt?
Dr. Stiller: Die Wissenschaftler der Orthomolekularen Medizin gehen davon aus, dass der menschliche Körper über 40 Naturstoffe benötigt, damit alle Organe gut funktionieren. Diese Naturstoffe kann er nicht selbst herstellen, sie müssen über die Ernährung zugeführt werden. Naturstoffe werden als ein Spektrum von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen sowie Fett- und Pflanzenstoffen definiert. Bei der Entwicklung von alphabiol®-Produkten haben wir die Erkenntnisse aus der Orthomolekularen Medizin mit einbezogen: Jedes alphabiol®-Produkt enthält verschiedene Mikronährstoffe, die gezielt auf ein bestimmtes Vorsorgethema abgestimmt sind, zum Beispiel die Stärkung des Immunsystems. Zusätzlich wurden viele Mikronährstoffe zugesetzt, die zur Stärkung vieler Organe und Körperfunktionen beitragen und somit zur Unterstützung des Körpers als Gesamtsystem.
*Quelle: Max Rubner-Institut (Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel), Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Hrsg.). „Nationale Verzehrsstudie“, 2008.

