Schwangerschaftsbeschwerden - wie soll ich mich ernähren?

Schwangerschaftsbeschwerden: Völlegefühl, Sodbrennen und Übelkeit – So können sie mitangepasster Ernährung gelindert werden

In der Schwangerschaft stellt sich Ihr Körper auf viele Veränderungen ein. Organe stellen sich auf das Wachstum des Kindes ein und arbeiten verstärkt. Man legt an Gewicht zu und die Brüste vergrößern sich. Außerdem gibt es noch eine Reihe von Begleiterscheinungen, die zwar keine Krankheiten sind, für betroffene Frauen in der Schwangerschaft aber sehr unangenehm sein können. Daher haben wir einige Hinweise und Tipps zusammengestellt, die die typischen Schwangerschaftsbeschwerden mit angepasster Ernährung lindern können.

Bei Schwangerschaftsbeschwerden: Ernährungstipps

I. Sodbrennen und Völlegefühl

Während der Schwangerschaft treten bei vielen Frauen Sodbrennen und das Gefühl der Völle  auf. Sie lassen sich jedoch leicht durch eine Ernährungsanpassung reduzieren: Vermeiden Sie üppige Mahlzeiten und verzehren Sie lieber kleinere Portionen über den Tag verteilt. Der Verzehr von Kaffee und Süßigkeiten fördert Sodbrennen und sollte weitgehend vermieden werden. Lindernd ist der Verzehr von Mandeln, geriebenen rohen Kartoffeln oder einem Teelöffel mittelscharfem Senf. Auch ein Glas Milch wirkt positiv gegen das Auftreten von Sodbrennen.

II. Heisshunger und Appetitveränderungen

Für Schwangere ist es nicht ungewöhnlich, dass sich der Appetit verändert und man Heißhungerattacken hat. Um Heißhungerattacken zu mildern, sollten Sie zwischendurch und möglichst vor dem starken Hungergefühl eine Kleinigkeit essen. Vermeiden Sie es sich zu sehr zurückzuhalten, wenn Sie Appetit verspüren und greifen Sie bei Obst und Gemüse gerne zu. Auf diese Weise ernähren Sie sich gesund und vermeiden den Verzehr von einem Übermaß an Zucker und Fett.

III. Verstopfungen

Frauen klagen während der Schwangerschaft auch häufig über Verstopfungen. Um die Darmaktivität wieder in Schwung zu bringen, sollten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten und sich ballaststoffreich ernähren. Verzichten Sie auf Weißmehlprodukte, Schokolade und andere Süßwaren und schwarzen Tee.

IV. Morgendliche Übelkeit

Da Ihr Körper massiv an Flüssigkeit verliert, sollten Sie bei häufigem Erbrechen auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Bei morgendlicher Übelkeit helfen Tee und Zwieback. Darüber hinaus sollten Sie nur Kost zu sich nehmen, auf die Sie Appetit haben. Verlieren Sie stark an Gewicht kann eine Infusionstherapie mit Blutsalzen, Traubenzucker und Vitaminen im Krankenhaus erforderlich werden.

V. Hoher Blutdruck

Bei hohem Blutdruck sind Kaffee und Schwarzer Tee für Sie tabu! Diese Getränke enthalten viel Koffein und fördern das Problem zusätzlich.

VI. Wassereinlagerungen

Gegen Wassereinlagerungen helfen viel Bewegung und das Trinken von reichlich Wasser. Brennnesseltee und Tees aus Birkenrinde wirken vorbeugend bei Wassereinlagerungen und helfen dem Körper eingelagertes Wasser abzubauen. Außerdem spenden sie zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe.

VII. Blutarmut

In der beanspruchenden Zeit der Schwangerschaft kann es zu einer leichten Blutarmut kommen. Sie sollten eisenhaltiges Obst und Gemüse essen, um dem entgegenzuwirken. Diese erkennt man an der dunkelroten oder grünen Farbe. Kaffee und Tee erschweren die Eisenaufnahme im Darm und sind deshalb nicht empfehlenswert. Außerdem benötigen Sie Vitamin C, um ausreichend Eisen aufzunehmen. In alphabiol Schwangerschaft sind reichlich Eisen und Vitamin C enthalten.

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