Wochenbett

Was ist das Wochenbett?

Als Wochenbett bezeichnet man die ersten Tage nach der Geburt, in welchen sich die Mutter in aller Regel im Krankenhaus befindet. Diese Tage im Wochenbett nutzt die Mutter zur Erholung, denn immerhin war die Geburt sehr anstrengend. Damit eine vollständige Erholung der Mutter im Wochenbett möglich ist, kann auf Wunsch das Neugeborene in einem anderen Zimmer untergebracht und dort verpflegt werden. Zum Stillen (Laktation) wird der Säugling dann wieder zur Mutter gebracht.

Depressionen im Wochenbett 

Nicht wenige Frauen sind nach der Geburt von der sogenannten Wochenbett Depression betroffen. Diese setzt etwa drei Tage nach der Geburt ein und betrifft gut drei Viertel aller Frauen. Gern wird dieser Zustand auch als Babyblues oder Heultage bezeichnet. Betroffene Frauen leiden unter starken Stimmungsschwankungen, sind weinerlich und leicht gereizt. Die extreme Umstellung des Hormonhaushaltes ist schuld an diesem Zustand, welcher aber in der Regel nach spätestens einer Woche wieder abklingt. Während dieser Zeit können Partner und Familie die junge Mutter unterstützen. Die Frau ist schon Beginn der Schwangerschaft Änderungen des Hormonhaushaltes ausgesetzt. Dies macht während der Schwangerschaft eine erhöhte Aufnahme von Folsäure unabdingbar. Diese schützt die Mutter und das Kind. Es kann daher während der Schwangerschaft auf Folsäureprodukte zurückgegriffen werden. Insbesondere alphabiol Schwangerschaft für die Frau bietet hier einen hohen Anteil der wichtigen Folsäure und muss dank des innovativen „2-Phasen-Systems“ nicht nach der 13.Schwangerschaftwoche gewechselt werden. 

Stillen im Wochenbett

Bereits unmittelbar nach der Geburt kann das Baby gestillt werden. Hierbei handelt es sich um die sogenannte Vormilch. Erst im Wochenbett aber, also drei bis vier Tage nach der Geburt, beginnen die Brüste deutlich empfindlicher zu werden oder gar zu schmerzen. Dies ist meist ein eindeutiges Zeichen, dass der Milchfluss beginnt. Dieser wird besonders dann angeregt, wenn vor dem Stillen eine warme Dusche genommen wird. Auch ein warmes Handtuch auf den Brüsten wirkt. Im Wochenbett wichtig ist ein gut sitzender Still-BH. 

Schmerzen im Wochenbett

Neben der Wochenbett Depression sind auch Schmerzen, insbesondere in der ersten Woche nach der Geburt, nicht zu vermeiden. Dies gilt vor allem dann, wenn ein Damm- oder Kaiserschnitt durchgeführt wurde. Eine wunde und druckempfindliche Scheide ist im Wochenbett ebenso normal wie Krämpfe im Unterleib.

Wochenfluss im Wochenbett 

Bei allen neuen Müttern tritt im Wochenbett der sogenannte Wochenfluss auf. Noch einige Wochen nach der Geburt kann ein blutiger Ausfluss auftreten, welcher in der medizinischen Fachsprache auch als Lochien bezeichnet wird. Dieser geht von der Gebärmutter aus, welche sich langsam wieder zurückbildet und dabei Blut und Sekret abstößt. Normalerweise dauert dieser Wochenfluss im Wochenbett nicht länger als vier Wochen. Bei stillenden Frauen hört er sogar noch eher auf. Vorsicht ist geboten, wenn der Wochenfluss unangenehm riecht, denn normalerweise ist dieser nahezu geruchlos. Wird ein unangenehmer Geruch festgestellt, kann dies ein Hinweis auf eine Infektion der Gebärmutter sein. Im Wochenbett sollte man jedoch auf das Tragen von Tampons verzichten, denn diese können wiederum Infektionen auslösen. Empfehlenswerter sind Binden oder Slipeinlagen. 

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