Trophoblast

Definition Trophoblast

Unter dem Begriff Trophoblast versteht sich eine Zellschicht, die die äußere Begrenzung der Keimblase beim Menschen, oder generell bei Säugetieren, bezeichnet. Sie ist im Verlauf einer Schwangerschaft neben dem Mutterkuchen für die Versorgung des Embryos von Nöten.
Sowohl die Mutter wie auch das Ungeborene sind auf diverse Stoffe angewiesen. Eine Hauptrolle nimmt hier Folsäure ein, deren Bedarf in der Schwangerschaft ansteigt. Es kann daher während der Schwangerschaft auf Folsäureprodukte zurückgegriffen werden. Insbesondere alphabiol Schwangerschaft für die Frau bietet hier einen hohen Anteil der wichtigen Folsäure und muss dank des innovativen „2-Phasen-Systems“ nicht nach der 13.Schwangerschaftwoche gewechselt werden. 

Entwicklung des Trophoblast

Der Trophoblast bildet sich zwischen dem 5. und 12. Tag nach der Befruchtung aus den Blastomeren heraus. Dies sind Zellen, die sich mittels Zellteilung durch Abschnürung vermehren. Die Zellen des Trophoblast wachsen durch Eindrängung in die Gebärmutterschleimhaut ein, wo sie sich auch festsetzen. Im weiteren Verlauf der Schwangerschaft differenziert sich der Trophoblast in zwei Schichten aus. Zum einen in die innere Zellschicht, den sogenannten Zytotrophoblasten und zum anderen in die äußere Zellschicht, den Synzytiotrophoblasten. Aus diesen Schichten des Trophoblast entwickelt sich anschließend ein Teil der Fruchthülle. Die Trophoblast Zellen entwickeln sich dabei aus einer einzigen Eizelle. 

Aufgabe von Trophoblast

Der Trophoblast stellt die Außenwand der menschlichen Keimblase dar. In der Medizin wird sie Blastozyste genannt. Ihre Produktion wird durch den Zyklus der Frau geregelt. Der Trophoblast besteht aus einer Lage flacher, vieleckiger Zellen, die Zytotrophoblastzellen genannt werden und einem frühen Chorionepithel entsprechen. Chorionepithel leitet sich aus der griechischen Bezeichnung für Zottenhaut ab, welche die äußere Schicht der Fruchthüllen um den Embryo ist. Der Trophoblast sorgt dafür, dass bei der Einnistung des Eies ein Kontakt zur Schleimhaut der Mutter hergestellt wird. Anschließend wird der Trophoblast zum Spongiotrophoblasten, dem sogenannten Ernährungsorgan des Keimes, welches äußerlich vergleichbar mit einem Schwamm ist.

Zusammenfassung Trophoblast

Der Trophoblast, die äußere Zellschicht einer Keimblase, verbindet die Blastozyste mit der Gebärmutterwand und bildet sich innerhalb weniger Tage nach der Befruchtung aus. Die Ausbildung des Trophoblast erfolgt aus Blastomeren. Im Anschluss daran weicht das Trophoblast mit Hilfe von Enzymen die Gebärmutterschleimhaut auf, um sich an ihr festzusetzen. Durch dieses Auflösen der Schleimhautzellen wird der Keim anfänglich ernährt. In dieser Phase wächst der Trophoblast in die Gebärmutterschleimhaut ein. Dies wird dadurch ermöglicht, indem die betreffenden Zellen ihre Grenzen verlieren und unregelmäßige Verbindungsstellen und kleine Gruben bilden. Dann beginnen sie zu wachsen. Durch dieses Wachstum wird es ermöglicht, dass die Trophoblast Zellen in die Gebärmutterwand eindringen. Dort verbindet sich das Gewebe des neuen Lebens mit dem Blut der Mutter. Die Trophoblast Zellgruppe unterstützt somit die Entwicklung des Embryos im Mutterleib.  

• Weitere Informationen zu alphabiol Schwangerschaft für die Frau

Weitere Informationen zum Thema Schwangerschaft
  • Chorionzottenbiopsie
    Die Chorionzottenbiopsie ist eine pränatale, invasive Untersuchung in der Frühschwanger- schaft, um genetische Störungen oder Stoffwechselkrankheiten festzustellen.
  • Laktation
    Als Laktation wird das Stillen des Kindes bezeichnet. Den Unterschied zwischen natürlicher Laktation und induzierter Laktation erfahren Sie hier.
  • Risikoschwangerschaft
    Bei einer Risikoschwangerschaft kann es zu Komplikationen bei Mutter und/oder Kind kommen. Mehr zu Folgen und Gründen einer Risikoschwangerschaft erfahren Sie hier.