Spermatogenese

Spermatogenese beim Mann

Spermatogenese - das Reifen der Spermien

Die Spermatogenese bezeichnet die Entwicklung der Spermien oder Keimzellen beim Mann. Sie ist ein im erwachsenen, männlichen Körper stetig verlaufender Prozess. Die Zeitspanne einer jeweiligen Spermatogenese beträgt ca. 64 Tage. Jedoch gibt es auch häufig Probleme bei der Spermienbildung und der Samenqualität. Die Ursachen hierfür sind unterschiedlich: Stress, unausgewogene Ernährung oder organische Gründe sind typische Beispiele. Störungen bei der Spermatogenese können die Fruchtbarkeit des Mannes bei der Zeugung eines Kindes beeinträchtigen.

Durch eine gezielte Ernährung, kann die Spermatogenese gefördert werden. alphabiol Fertilität für den Mann enthält wichtiges Zink und Selen.

In der Regel unterteilt man in der Biologie den Prozess der Spermatogenese begrifflich in zwei aufeinander folgende Schritte: In den der Spermatozytogenese und den der Spermiogenese beziehungsweise der Spermiohistogenese. 


1 Schritt der Spermatogenese: Spermatozytogenese

Die Spermatozytogenese beschreibt im Rahmen der Spermatogenese den ersten Reifungsvorgang einer späteren Samenzelle. Urform des späteren Spermiums und Basis der Spermatogenese sind die sogenannten Spermatogonien - diese finden sich bereits mit der Geburt im männlichen Körper. Ungefähr eine Milliarde Spermatogonien befinden sich in den Hoden und Nebenhoden eines Mannes. Die Spermatogonien müssen allerdings bis zu ihrer Ausreifung zum Spermium einige Entwicklungsstufen der Spermatogenese durchlaufen.

Stadien der SpermatogeneseEine erste Stufe kann nach Vollendung der Pubertät im männlichen Körper einsetzen: Bestimmte Spermatogonien entwickeln sich zu Spermatozyten - einer bereits stärker spezialisierten Form der späteren Spermien im Rahmen der Spermatogenese. Diese Spermatozyten werden erneut differenziert in sogenannte primäre Spermatozyten (1. Entwicklungsstufe) und sekundäre Spermatozyten (2. Entwicklungsstufe). Während einer Spermatogenese entwickeln sich die primären Spermatozyten nach einer ungefähren Zeitspanne von 16 Tagen. Während weiterer 24 Tage der Spermatogenese entwickeln sich diese primären Spermatozyten in einer ersten Reifeteilung zu sekundären Spermatozyten. Bis zu diesem Zeitpunkt dauert eine Spermatogenese ca.  40 Tage an.

2 Schritt der Spermatogenese: Spermiogenese/Spermiohistogenese

Während einer zweiten Reifeteilung in Form einer Meiose (Form der Zellkern-Teilung) differenzieren sich die Spermatozyten weiter aus. Dieser Schritt dauert nur einige Stunden und bringt die sogenannten Spermatiden hervor - eine sehr kleine Zellform. Diese Stufe späterer Spermien ist die letzte Vorstufe der Spermatogenese. In einer weiteren Entwicklung gehen aus den Spermatiden schließlich die Spermien hervor. Diese Spermien entwickeln dann auch den charakteristischen Schwanz (als Kinozilie bezeichnet) und ein sogenanntes Akrosom. Dieses Akrosom benötigt das Spermium, um in eine Eizelle dringen zu können.
Die Ausdifferenzierung zu einem Spermium findet im Rahmen einer Spermatogenese also in vier Schritten statt: Von den Spermatogonien über die Spermatozyten und Spermatiden hin zu den fertigen Spermien.

 
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