Risikoschwangerschaft

Die Risikoschwangerschaft - was bedeutet dies eigentlich?

Die Nachricht von einer bestehenden Schwangerschaft löst bei den meisten Frauen zunächst Freude aus. Spricht der behandelnde Arzt dann allerdings von einer Risikoschwangerschaft, schlägt diese Freude schnell in Erschrecken um. Von einer Risikoschwangerschaft spricht man immer dann, wenn es während der Schwangerschaft oder auch bei der Geburt zu Risiken für Mutter und/oder Kind kommen kann. Die Gründe für eine Risikoschwangerschaft sind vielfältig, dementsprechend häufig wird heute auch diese Diagnose gestellt. Beherzigt man jedoch einige Vorsichtsmaßnahmen und nimmt alle notwendigen Vorsorgeuntersuchungen wahr, werden die Risiken deutlich minimiert. Folgt man den Ratschlägen seines Frauenarztes, bestehen kaum akute Gefahren für Mutter und Kind. Wichtig ist während der Schwangerschaft die Einnahme von Folsäure, da hier ein erhöhter Bedarf besteht. Diese schützt die Mutter und das Kind. Es kann daher während der Schwangerschaft auf Folsäureprodukte zurückgegriffen werden. Insbesondere alphabiol Schwangerschaft für die Frau bietet hier einen hohen Anteil der wichtigen Folsäure und muss dank des innovativen „2-Phasen-Systems“ nicht nach der 13.Schwangerschaftwoche gewechselt werden. 

Zusätzliche Untersuchungen bei einer Risikoschwangerschaft

Während einer Risikoschwangerschaft sind einige Untersuchungen von Mutter und Kind nötiger als während einer normalen Schwangerschaft. Hierzu zählen auch die Chorionzottenbiopsie und eine Untersuchung des Mutterkuchens.Der Vorteil für die werdenden Mütter: liegt eine Risikoschwangerschaft vor, bezahlen die Krankenkassen diese zusätzlichen Untersuchungen. Diese müssten bei einer normalen Schwangerschaft von der werdenden Mutter selbst getragen werden. Wurde bei der Erstuntersuchung eine Risikoschwangerschaft diagnostiziert, sind bis zur 32. Schwangerschaftswoche mindestens alle vier Wochen weitere Untersuchgen nötig. Ab der 33. Woche der Schwangerschaft sollten sich Frauen mit Risikoschwangerschaft mindestens alle zwei Wochen, besser noch häufiger, untersuchen lassen. 

Gründe für eine Risikoschwangerschaft 

Am häufigsten spricht man dann von einer Risikoschwangerschaft, wenn die Schwangere ein bestimmtes Alter überschritten hat. Frauen, die ihr erstes Kind nach dem 35. Lebensjahr erwarten, müssen meist mit einer Risikoschwangerschaft rechnen. Diese sind weitaus häufiger von einer sogenannten Schwangerschaftsdiabetes betroffen. Zudem bringen Frauen über 35 Jahren öfter Kinder mit Downsyndrom zur Welt. 
Auch junge Frauen unter 18 Jahren jedoch sind häufig von einer Risikoschwangerschaft betroffen. Darüber hinaus gibt es jedoch noch zahlreiche andere Gründe für eine Risikoschwangerschaft. Leidet die Schwangere etwa an Diabetes oder einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, kann die Schwangerschaft ebenso mit Risiken verbunden sein. Hatte die Frau bereits eine Fehl-, Früh- oder Totgeburt, sind die folgenden Schwangerschaften besonders risikoreich. Auch wenn das Kind falsch liegt - etwa in der Quer- oder Steißlage - ist eine Risikoschwangerschaft nicht auszuschließen. Hat die Frau bereits ein Kind mittels Kaiserschnitt auf die Welt gebracht, spricht man bei allen folgenden Schwangerschaften ebenfalls von einer Risikoschwangerschaft. Mehrlingsgeburten werden ebenso grundsätzlich als Risikoschwangerschaft eingestuft.
Bedingt durch diese Vielzahl an Gründen für eine Risikoschwangerschaft wird diese Diagnose heute bei drei von vier Schwangeren gestellt. Eine normale Schwangerschaft stellt eher die Ausnahme dar. In jedem Fall kann sich die Frau aber durch Geburtsvorbereitungskurse und Gymnastikübungen auf die Geburt vorbereiten.


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