Laktation

Definition Laktation

Der Begriff Laktation bezeichnet die Abgabe von Milch bei weiblichen Säugetieren. Da der Mensch auch ein Säugetier ist, wird der Ausdruck Laktation auch für die Milchabgabe von Frauen verwendet. Der originäre biologische Aspekt der Laktation liegt in der Ernährung des Säuglings. Neben der hierbei auftretenden natürlichen Laktation gibt es die induzierte Laktation. Diese kommt in besonderen Fallkonstellationen zum Tragen.

Natürliche Laktation

Die Schwangerschaft führt bei der Frau zu einer Umstellung im hormonellen Haushalt. Dies macht eine höhere Versorgung mit Folsäure unumgänglich. Insbesondere alphabiol Schwangerschaft für die Frau  besitzt einen hohen Anteil an Folsäure. Des Weiteren arbeitet es nach dem innovativen „2-Phasen-System“ und muss nach der 13.Schwangerschaftswoche nicht gewechselt werden. Doch neben dem erhöhten Folsäurebedarf ändert sich noch mehr. Während der Schwangerschaft wird auch ein Hormon mit der Bezeichnung Prolaktin wird dann verstärkt gebildet. Dieses Hormon, das auch als Milchbildungshormon bekannt ist, ist für die Laktation von Bedeutung. Gegenspieler des Prolaktins sind einige typisch weibliche Hormone wie etwa das Östrogen. Diese Hormone, die die Laktation behindern, nehmen bei der Geburt eines Säuglings ab. Hierdurch drängt sich der Einfluss der Prolaktins in den Vordergrund und die Frau beginnt damit, Milch zu erzeugen. Das Prolaktin spielt auch für die Laktation nach der Geburt eine wichtige Rolle. Nach der Schwangerschaft, die optimal durch Gymnastikübungen und Geburtsvorbereitungskurse ergänzt werden kann, beginnt das Säugen des Babys. Der Reiz, den das Baby beim Saugen auslöst, lässt die Prolaktinausschüttung steigen. Hierdurch wird wiederum die Laktation verstärkt. Die Produktion und der Verbrauch von Muttermilch bilden also einen sich selbst regulierenden Regelkreis, der in hohem Maße durch äußere Reize beeinflusst wird. Diese äußeren Reize bestehen aus der Stimulation der Brust durch das Saugen des Babys. Die Reizgebung kann bei der Laktation aber nicht nur vom hungrigen Baby ausgehen, sondern auch durch technische Verfahren wie etwa Milchpumpen erfolgen. Dies kann etwa dann von Bedeutung sein, wenn der Saugreflex des Babys nicht ausreichend stark ist, um für eine hinreichende Laktation zu sorgen. Die Laktation wird aber nicht nur durch äußere mechanische Reize beeinflusst. Wie bei vielen hormonellen Prozessen wird auch die Ausschüttung von Prolaktin von der Stimmung geprägt. Stress, innere Unruhe, Angst, Hektik, Ärger und andere Faktoren können die Laktation verringern. Aus diesem Grunde ist das Stillen in einer ruhigen und stressfreien Umgebung während des Wochenbetts meist einfacher und effektiver als in einem lauten unruhigen Umfeld. 

Induzierte Laktation

Eine induzierte Laktation kann medizinisch angezeigt sein, wenn die Milchproduktion der Mutter unzureichend ist. Sie kann über medikamentöse Eingriffe, kombiniert mit mechanischen Reizen der Brust, vorgenommen werden. Die Gründe für eine zu geringe natürliche Laktation können vielfältig sein und etwa in krankheitsbedingten Ausfällen während der Stillzeit liegen.  


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