Kryokonservierung

Was ist Kryokonservierung?

Die Kryokonservierung ist die Haltbarmachung von tierischen, menschlichen oder pflanzlichen Körperzellen. Beispielsweise können hier Samenzellen mit Hilfe von Stickstoff bei sehr niedrigen Temperaturen konserviert werden.
Samenzellen werden im männlichen Körper millionenfach produziert, um eine normale Fertilität zu ermöglichen. Unterstützend wirken dabei die Mineralstoffe Zink und Selen, die eine normale Fruchtbarkeit erhalten und die Spermienproduktion anregen. Das Nahrungsergänzungsmittel alphabiol Fertilität für den Mann enthält diese und andere wichtige Mineralstoffe und Vitamine und unterstützt somit die Fertilität des Mannes.

Was bewirkt die Kryokonservierung?

Die Kryokonservierung macht die Zellen für eine praktisch unbegrenzte Zeit lang haltbar. 

Wofür wird die Kryokonservierung angewendet? 

Man wendet die Kryokonservierung unter anderem auch dazu an, um einen unerfüllten Kinderwunsch durch künstliche Befruchtung zu realisieren. Dies ist eines der wichtigsten Anwendungsgebiete im Bereich der künstlichen Konservierung von Zellen.

Was kann Kryokonservierung im Falle eines Kinderwunsches leisten?

Wegen des hohen Infektionsrisikos durch Samenspenden wendet man zur künstlichen Befruchtung heute kein frisches Sperma mehr an. Stattdessen konserviert man es mit Hilfe der Kryokonservierung. Erst dann, wenn der Samenspender eine bestimmte Zeit nach Abgabe der Spende erneut getestet und für gesund befunden wird, kann das eingefrorene Sperma verwendet werden. Außerdem werden mit der Kryokonservierung Spermien eingefroren, die durch eine Hodenbiopsie gewonnen werden konnten. Eine Hodenbiopsie ist eine Entnahme von Spermien direkt aus dem Hoden, die mit den Nebenhoden verbunden sind. Anschließend wird das Sperma mittels Kryokonservierung haltbar gemacht. Dies geschieht vorrangig deshalb, um eine Behandlung der Eierstöcke mit der künstlichen Befruchtung zeitlich zu vereinbaren.

Kryokonservierung bei Krebspatienten mit Kinderwunsch

Ein weiterer Anwendungsbereich für die Kryokonservierung liegt in der Behandlung von Paaren mit Kinderwunsch, bei denen der Mann an Krebs erkrankt ist. In diesem Fall droht durch eine geplante Strahlenbehandlung die Gefahr, dass der Mann unfruchtbar wird. Vor der Behandlung können dank der Kryokonservierung mühelos Spermaproben für eine spätere Verwendung eingefroren werden. Einer künstlichen Befruchtung zu einem späteren Zeitpunkt steht dann nichts im Wege.

Kryokonservierung bei befruchteten Eizellen

Mit Hilfe der Kryokonservierung können auch Eizellen eingefroren werden. Dies ist jedoch nur bei befruchteten Eizellen sinnvoll, da unbefruchtete Eizellen meist nach dem Auftauen beschädigt sind. 
Das Einfrieren befruchteter Eizellen ist jedoch nur im so genannten Vorkernstadium, also in einem sehr frühen Stadium der Befruchtung erlaubt. Später kann die befruchtete Eizelle nach der Kryokonservierung bei einer beliebigen Frau eingesetzt werden. In aller Regel wird es sich dabei um die Spenderin der Eizelle selbst handeln. 


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