Kognition

Der Begriff der Kognition

Der Begriff der Kognition wird in verschiedenen Bereichen der Wissenschaft angewendet. Dabei kann die Wortbedeutung je nach Anwendungsbereich verschieden sein.

Definition Kognition

Der Begriff Kognition stammt vom lateinischen Wort 'cognoscere', was so viel bedeutet wie 'kennenlernen' oder 'erfahren'. Damit beschreibt die Kognition unter anderem den menschlichen Prozess der Informationsverarbeitung. Eine solche Informationsverarbeitung beinhaltet verschiedene Schritte. Sie geht von der Aufnahme einer Information über die Interpretation einer solchen bis hin zur Verarbeitung dieser Information. 

Die Kognition - ein Prozess der Verarbeitung von Informationen durch den Menschen 

Um Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten benötigt das Gehirn viel Energie, die es  in Form von Mikronährstoffen erhält. Diese müssen dem Körper von außen zugeführt werden. Neben einer gesunden Ernährung bieten sich hierfür Nahrungsergänzungsmittel an. 

Kognition in der Psychologie

Die Kognitive Psychologie ist ein Teilbereich der Psychologie, der sich mit verschiedenen Aspekten der menschlichen Informationsverarbeitung beschäftigt. Solche Aspekte der Kognition sind beispielsweise das Lernen (Aufnehmen, Speichern und Anwenden von Informationen), die Wahrnehmung, das Problemlösen oder auch das Erinnern. Die Kognition beschreibt vor allem geistige Prozesse, die aber auch durch Emotionen beeinflusst werden können. So können sich beispielsweise Erinnerungen, die im Gehirn gespeichert wurden, durch Erfahrungen oder neue Informationen ändern. Daher ist der Begriff der Kognition auch nicht zu verwechseln mit dem Begriff des Bewusstseins. Emotionen können beispielsweise die menschliche Wahrnehmung lenken und so auch den Inhalt eines Prozesses der Kognition sozusagen unbewusst filtern.

Kognition in der Verhaltenstherapie

Die Kognition spielt vor allem in der sogenannten Kognitiven Verhaltenstherapie eine große Rolle. Diese geht unter anderem davon aus, dass verschiedene psychische Beschwerden (und damit verbundene Verhaltensweisen) mit Fehlinterpretationen eines Individuums zusammenhängen. Eine jeweilige Fehlinterpretation, auch als Kognition bezeichnet, soll in einer solchen Therapie bearbeitet werden. Ein Beispiel könnte hier ein Patient sein, der der Meinung ist, dass Menschen, die ihn ansehen, damit ihre Verachtung ihm gegenüber ausdrücken. Vielleicht meidet der Patient also in der Folge, auf andere Menschen zu treffen. Die Kognition dieses Patienten besteht nun darin, von Blicken der Anderen auf Verachtung ihn  gegenüber zu schließen. Diese fehlerhafte Kognition soll in der Therapie durch den Aufbau korrigierender Kognitionen ersetzt werden.

Kognition im Marketing

Auch im Bereich von Marketing und Werbung spielt die Kognition eine wichtige Rolle. Die Kognition von Konsumenten kann hier beispielsweise aus dem Prozess einer Kaufentscheidung bestehen. Welche Informationen durch die Werbung sind wichtig, um einen Konsumenten zu einem Produktkauf zu bewegen? Wie sollte ein Produkt idealerweise präsentiert oder im Geschäft platziert werden, um im Prozess der Kognition eines Konsumenten zu einer Kaufentscheidung zu führen?

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