Andropause

Begriffsklärung Andropause

Nicht nur bei Frauen, auch bei Männern beginnt ab einem Alter von ungefähr 50 bis 55 Jahren eine körperliche Veränderung. Diese sogenannte Andropause findet durch eine Hormonumstellung statt. Der Begriff Andropause kommt aus dem Griechischen (andro = Mann, pausis = Ende) und wird analog zu dem Wort Menopause (men = Monat) verwendet. Andropause bedeutet so viel wie männliche Wechseljahre. Man findet auch die Begriffe Klimakterium virile oder PADAM (partielles Androgendefizit des alternden Mannes). Die Andropause ist bei weitem noch nicht so erforscht wie die Menopause.

Was passiert während der Andropause im Körper

Im Gegensatz zur Menopause verläuft die Andropause wesentlich gemäßigter und wird daher oft nicht konkret wahrgenommen. Die Umstellung der Hormone verläuft beim Mann langsamer als bei der Frau. Die Produktion der Androgene, der männlichen Sexualhormone, nimmt ab dem 50. bis 55. Lebensjahr kontinuierlich ab. Das bekannteste Hormon ist das Testosteron, das neben seiner Wirkung auf die Geschlechtsorgane und die Libido auch die männliche Behaarung beeinflusst. Auch für das Knochenwachstum, Lebenslust, Ausdauer und Antrieb ist es verantwortlich. Durch einen Abfall des Hormonspiegels treten in der Andropause Veränderungen ein, die sowohl körperlicher als auch psychischer Natur sein können. Besonders was die Spermienproduktion und deren Qualität betrifft, gehen diese in der Andropause zurück. Um eine normale Fertilität zu erhalten, kann zu Nahrungsergänzungsmitteln gegriffen werden. alphabiol Fertilität für den Mann enthält wertvolles Zink und Selen sowie weitere Vitamine für die Spermienproduktion.

Symptome in der Andropause

Durch die Verringerung der Hormone in der Andropause kann es zu verschiedenen Beschwerden kommen. So leiden manche Männer unter depressiven Verstimmungen oder Angstzuständen, haben Kreislaufbeschwerden, Herzklopfen oder Herzrasen. Auch Schlafstörungen kommen vor. Einige Männer haben in der Andropause ähnliche Hitzewallungen, wie sie bei Frauen bekannt sind. Gelenkprobleme und eine gewisse Unbeweglichkeit sowie ein Absinken der Gedächtnisleistung treten in der Andropause häufig ein. Männer klagen über eine allgemeine Abgeschlagenheit und Antriebslosigkeit sowie über verminderten sexuellen Antrieb. Durch die veränderten Hormonverhältnisse beginnt auch der Körper während der Andropause sein Erscheinungsbild umzugestalten. Die Haare werden dünner oder fallen aus, Muskeln schwinden, es wird mehr Fett eingelagert und die Knochendichte sinkt.

Therapie in der Andropause

Solange die Veränderungen in der Andropause keine gravierenden Beschwerden machen und im Bereich normaler altersbedingter Körperumwandlung liegen, ist keine Behandlung nötig. Verursacht die Andropause jedoch stärkere Beschwerden, so dass die Lebensqualität eingeschränkt ist, wird symptomabhängig behandelt. Es besteht weiterhin die Möglichkeit einer Hormonersatz-Therapie. Hier wird das Absinken des Hormonspiegels während der Andropause durch Gabe von Hormonen ausgeglichen. Beim Mann wird dem Körper meistens Testosteron in Form von Tabletten, Spritzen, Cremes oder Pflastern zugeführt. Nicht bei jedem schlägt die Hormontherapie an, wenn die Beschwerden nur auf den Mangel an Testosteron in der Andropause zurückzuführen sind, verschwinden sie mit Hilfe der Therapie schnell. Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle während der Andropause. Hier kann mit Hilfe von Nahrungsergänzungsmitteln vorgebeugt werden.


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